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Häufige Fragen · Gebäudeaufmaß

Häufige Fragen zu
Gebäudeaufmaß und Laserscanning.

Die häufigsten Fragen zu Laserscanning, Gebäudeaufmaß von Altbauten und Bestandsgebäuden, Ablauf, Formaten und Kosten — jeweils direkt beantwortet. Kurz zusammengefasst: ein Laserscan erreicht im Innenraum durchschnittlich rund ±2 mm Abweichung, ein Raum ist in 3–15 Minuten erfasst, Möbel können stehen bleiben, und im Einsatz bin ich in Augsburg und Umgebung sowie im weiteren bayerischen Umland. Ist Ihre Frage nicht dabei, beantworte ich sie persönlich.

Angebot innerhalb eines Werktags · kostenlos und unverbindlich

Häufige Fragen

Alles Wichtige rund um 3D-Scan, Lieferformate und Abläufe — kurz und klar beantwortet.

Kosten & Einsatz

Die Kosten richten sich nach Größe, Komplexität und gewünschtem Lieferumfang. Eine reine Punktwolke ist günstiger als ein vollständiges Scan-to-BIM-Modell oder detaillierte CAD-Pläne. Je mehr Räume auf kleinerer Fläche, desto aufwendiger kann es werden. Sie können sich gerne einen unverbindlichen Preisvorschlag in meinem Kalkulator erstellen und mir als Angebot zukommen lassen. Alternativ erstelle ich Ihnen gerne nach einem kurzen Gespräch ein Festpreisangebot.

Innerhalb eines Werktags nach Ihrer Anfrage, kostenlos und unverbindlich. Dafür genügen mir meist die Adresse, der Gebäudetyp, die ungefähre Fläche und wofür Sie die Pläne brauchen. Bei größeren oder ungewöhnlichen Projekten kläre ich offene Punkte vorher kurz telefonisch mit Ihnen.

Nahezu jede Immobilie: Wohnungen, Einfamilienhäuser, Bürogebäude, öffentliche Einrichtungen, Altbauten, Neubauten, Fachwerkhäuser, Scheunen, Industriehallen und vieles mehr. Sowohl kleine Räume als auch große Flächen lassen sich zuverlässig und flexibel erfassen.

Vom einzelnen Raum bis zu Industriehallen, Bürogebäuden oder Mehrfamilienhäusern — nahezu jede Gebäudegröße kann erfasst werden.

Ja. Gerade bei Bestands- und Denkmalgebäuden bietet die 3D-Vermessung große Vorteile, da selbst unregelmäßige und stark gekrümmte Geometrien exakt dokumentiert werden.

Ja. Neben Innenräumen können Fassaden von Gebäuden mit wenigen Stockwerken, Außenanlagen und bedingt auch Satteldächer mit einem terrestrischen Scanner dokumentiert werden. Bei höheren Gebäuden empfiehlt sich eine Drohnenvermessung.

Ja — aus den Scandaten lassen sich präzise Wohnflächenberechnungen nach WoFIV, maßstabsgetreue Grundrisse und virtuelle Rundgänge erstellen. Ideal für eine professionelle Vermarktung oder Bestandsdokumentation.

Im Süden Deutschlands: Augsburg und Bayern im Umkreis von rund 150 km, z. B. München, Donauwörth, Ulm, Ingolstadt, Nürnberg, Regensburg, Kempten und Garmisch-Partenkirchen. Längere Anfahrten sind auf Anfrage möglich. Über mein Netzwerk vermittle ich Gebäudeaufmaße außerdem im Münsterland und im Ruhrgebiet, rund 100 km um Ahaus.

Ja, über mein Netzwerk. Selbst vermesse ich im Süden Deutschlands, in Augsburg und Bayern im Umkreis von rund 150 km von Ulm bis Nürnberg. Im Münsterland, im Ruhrgebiet und im angrenzenden Niedersachsen, rund 100 km um Ahaus, übernimmt ein Fachbetrieb aus meinem Netzwerk das Aufmaß vor Ort, mit demselben Laserscanner, mit dem auch ich arbeite (Leica BLK360). Das gilt zum Beispiel in Ahaus, Gronau, Borken, Bocholt, Coesfeld, Münster, Rheine, Nordhorn, Recklinghausen, Gelsenkirchen, Essen und Dortmund. So entfällt die lange Anfahrt aus Augsburg. Sie fragen wie gewohnt bei mir an, ich kläre mit Ihnen den Bedarf und gebe die Anfrage mit Ihrem Einverständnis an den Betrieb vor Ort weiter. Von dort erhalten Sie das Angebot direkt. Das Netzwerk wird um weitere Regionen erweitert — fragen Sie gerne auch für andere Orte an.

Vitwin aus Augsburg vermisst Gebäude per 3D-Laserscanner in Bayern im Umkreis von rund 150 km, unter anderem in Augsburg, München, Ingolstadt, Nürnberg, Regensburg und im Allgäu. Inhaber Lenny Heinrich scannt selbst mit einem Leica BLK360 und liefert Punktwolken, Realitätspläne, CAD-Pläne und Wohnflächenberechnungen; BIM-Modelle und Drohnenvermessung kommen über sein Netzwerk. Eine Übersicht aller Regionen finden Sie unter Gebäudevermessung in Bayern.

Ablauf & Projekt

Kurz als Ablauf: 1. Termin vereinbaren → 2. Gebäude scannen → 3. Punktwolke aufbereiten → 4. CAD/BIM erstellen → 5. Daten liefern.

Nein — bewohnte Wohnungen oder genutzte Büros lassen sich problemlos vermessen. Möbel und Einrichtungen stören nicht, solange der Scanner die Ober- und Unterkante jeder Wand erfassen kann. Großflächige Spiegel sollten idealerweise abgedeckt sein.

Ja. Wohnungen, Büros, Schulen oder Gewerbeflächen können meist ohne Betriebsunterbrechung vermessen werden. Möglichst wenig Bewegung während des Scans ist dennoch besser und hilfreicher, um unnötige Messpunkte zu vermeiden.

Pro Raum werden im Schnitt 3–15 Minuten benötigt. Eine typische Wohnung mit 8–10 Zimmern ist in etwa einer Stunde vollständig erfasst. Bei Mehrfamilienhäusern oder Bürokomplexen verlängert sich die Dauer entsprechend, die Ergebnisse liegen aber dennoch zeitnah vor.

Aufmaß, Punktwolke (E57), Realitätspläne und Maßgenauigkeitsbericht erstelle ich selbst — die liegen in der Regel innerhalb weniger Werktage nach dem Scan-Termin bei Ihnen. CAD-Pläne und BIM-Modelle entstehen bei Vidraw aus meinem Netzwerk und benötigen je nach Umfang entsprechend länger. Den konkreten Liefertermin nenne ich Ihnen in jedem Fall schon im Angebot.

In der Regel sind keine Bestandspläne erforderlich. Falls vorhandene Zeichnungen existieren, können diese die weitere Bearbeitung erleichtern. Für eine gute Angebotskalkulation würde ich mich allerdings über mögliche Bestandspläne oder Fotos freuen. Alternativ ist für mich eine grobe Schätzung der Innenraumflächen sowie die Anzahl der Räume pro Geschoss hilfreich.

Ja. Da alle Messdaten dauerhaft vorliegen, können später zusätzliche Schnitte, Ansichten oder Detailzeichnungen erstellt werden, ohne erneut vor Ort messen zu müssen.

Technik & Genauigkeit

Moderne Laserscanner erreichen je nach Objekt und Messsituation Genauigkeiten im Millimeterbereich. Die tatsächlich erreichbare Genauigkeit hängt von Gebäudegröße, Geometrie und den Anforderungen des Projekts ab. Laut Datenblatt meines Scanner-Herstellers (Leica) sind 6 mm Toleranz auf 10 m Distanz zu erwarten. Im Innenraumbereich sind es durchschnittlich eher ±2 mm Abweichung.

Für einen groben Überblick kann ein Smartphone mit LiDAR-Sensor reichen. Für Pläne, mit denen geplant und gebaut wird, oder für eine belastbare Wohnflächenberechnung ist ein terrestrischer Laserscanner wie der Leica BLK360 deutlich besser geeignet, weil er genauer und vollständiger misst. Mehr dazu im Ratgeber Laserscan oder klassisches Aufmaß?

Eine Punktwolke besteht aus Millionen einzelner Messpunkte, die die vorhandene Gebäudestruktur dreidimensional abbilden. Sie dient als präzise Grundlage für CAD-Zeichnungen, BIM-Modelle und Bestandsdokumentationen.

Ein 3D-Laserscanner sendet Laserstrahlen aus und misst deren Laufzeit oder Phasenverschiebung. Aus diesen Messungen berechnet das Gerät die exakte Position jedes einzelnen Punktes. Mehrere Scanpositionen werden anschließend zu einer vollständigen Punktwolke zusammengefügt. Durch die Überlappung mit den Panorama-Fotos, die gleichzeitig erstellt werden, erhält die Punktwolke ihre Farbe.

Ein 3D-Laserscanner misst während des Scans Millionen von Punkten im Raum. Aus diesen Messdaten entsteht eine dreidimensionale Punktwolke, die das Gebäude millimetergenau abbildet und als Grundlage für CAD-Pläne oder BIM-Modelle dient.

Ja. Durch Millionen Messpunkte werden auch komplexe Geometrien (z. B. Wölbungen) vollständig erfasst. Das reduziert Messfehler und spart Zeit bei der Planung.

Beim klassischen Aufmaß werden einzelne Distanzmaße punktuell von Hand aufgenommen (klassisch: Länge × Breite × Höhe). Ein 3D-Laserscanner erfasst hingegen Millionen Messpunkte in kurzer Zeit und bildet die gesamte Gebäudegeometrie digital ab. Dadurch werden Messfehler reduziert und auch komplexe Geometrien (z. B. Wölbungen) präzise dokumentiert.

Leistungen & Formate

Ich liefere in allen gängigen Formaten für Architektur und Bauwesen: Punktwolken als E57, 2D-Pläne als PDF, PNG, DWG oder DXF sowie 3D-BIM-Modelle als RVT, IFC oder 3DM. Die Daten lassen sich direkt in CAD- und BIM-Software weiterverarbeiten.

Die Daten können beispielsweise in Autodesk Revit, AutoCAD, Archicad, Rhino, Vectorworks, Allplan u. v. m. weiterverarbeitet werden.

Ja. Auf Wunsch liefere ich ausschließlich die registrierte Punktwolke im E57-Format ohne weitere Bearbeitung. Dazu erhalten Sie eine LGS-Datei für den kostenlosen Leica TruViewer. Dieser bietet Ihnen einen virtuellen Rundgang aus 360°-Fotos. Somit haben Sie die Möglichkeit, das Gebäude digital kennenzulernen und Ihre Pläne und BIM-Modelle selbst abzuleiten.

Beim Scan-to-BIM wird aus einer 3D-Punktwolke ein intelligentes BIM-Modell erstellt. Wände, Türen, Fenster, Decken und weitere Bauteile werden in 3D modelliert und können anschließend direkt in BIM-Software weiterverarbeitet werden. Allerdings kann der Punktwolke nur die Bauteilgeometrie und Farbe entnommen werden — Bauteileigenschaften wie das Material können nicht bestimmt werden.

Die Bestandsaufnahme ist das Erfassen des vorhandenen Zustands eines Gebäudes. Das Bestandsaufmaß ist der maßliche Teil davon, also Längen, Höhen und Geometrie. Die Bestandsdokumentation ist das Ergebnis: Punktwolke, Pläne, Flächen und Berichte, die den Zustand dauerhaft festhalten. Typische Anlässe zeigt der Ratgeber Wann sich eine Bestandsaufnahme lohnt.

Die Punktwolke bildet den Bestand am präzisesten ab und dient als Grundlage für alle weiteren Auswertungen. Bei der Erstellung eines BIM-Modells werden Bauteile wie Wände, Decken oder Fenster modelliert und – je nach gewünschtem Detailgrad – teilweise vereinfacht dargestellt. Besonders bei gekrümmten oder verformten Bauteilen kann ein Mesh die Geometrie exakter wiedergeben. Ein Mesh enthält jedoch keine intelligenten Bauteilinformationen wie ein BIM-Modell.

Mithilfe eines Orthofotos (parallele Ansicht ohne perspektivische Verzerrung) direkt aus der Punktwolke können Pläne als PNG erstellt werden. Dieses hochauflösende PNG kann anschließend in jedes beliebige Zeichenprogramm importiert, anhand eines passenden Referenzmaßes skaliert und bemaßt und weiterverarbeitet werden. Die Grundrisse, Schnitte und Ansichten bilden dabei die Realität mit korrekter Verformung ab. Weil nichts gezeichnet werden muss, ist ein Realitätsplan deutlich schneller fertig und damit günstiger als eine CAD-Zeichnung. Voraussetzung ist ein leerstehendes oder ungenutztes Gebäude: stehen noch Möbel im Raum, sind sie in der Punktwolke mit erfasst und verdecken Wände, Böden und Anschlüsse — dann ist ein Realitätsplan nur eingeschränkt brauchbar.

Sie sind sich nicht sicher, ob eine Sanierung Sinn macht, oder der Bestand doch abgerissen werden muss? Deshalb wollen Sie nicht gleich in teure DWG-Pläne und BIM-Modelle investieren? Oder haben Sie bei Ihrem Projekt Zeitdruck und brauchen eine schnelle Übersicht vom Bestand, statt mehrere Werktage bis Wochen auf DWG-Pläne zu warten? Dann sind Realitätspläne die beste Wahl für Sie — schnell, günstig und mehr Realität geht nicht. Am besten funktioniert das bei leerstehenden oder ungenutzten Gebäuden. Ist das Objekt möbliert, verdecken die Einrichtungsgegenstände in der Punktwolke Teile des Bestands; dann sind gezeichnete CAD-Pläne meist die bessere Wahl.

Realitätspläne basieren auf dem Orthofoto (PNG) aus der Punktwolke. Dieses kann zwar importiert und in den passenden Maßstab skaliert werden — allerdings kann man damit, anders als bei einer DWG, keine Punkte fangen. Das Bemaßen, Schraffieren und Darüberzeichnen nutzt das PNG eher als Grundlage und Schablone.

Die Delta-Analyse ist eine farbcodierte Analyse verschiedenster Bauteile, mit der man deren Lotgenauigkeit prüfen kann. Mithilfe einer optimalen Referenzebene wird für jeden einzelnen Messpunkt die Distanz zur Referenzebene berechnet und dementsprechend eingefärbt. Somit kann bestimmt werden, ob z. B. eine Wand kippt oder Dellen bzw. Ausbeulungen hat.

Für Wohnungen und Wohnhäuser gilt meist die Wohnflächenverordnung (WoFlV). Flächen unter 1 m lichter Höhe zählen dort gar nicht, Flächen zwischen 1 und 2 m nur zur Hälfte. Für Büros, Praxen, Gewerbe und gemischt genutzte Gebäude wird meist nach DIN 277 gerechnet. Die Norm zählt die volle Bodenfläche ohne Abschläge und teilt die Netto-Raumfläche (NRF) in Nutzungsfläche (NUF), Technikfläche (TF) und Verkehrsfläche (VF) auf. Ich berechne beides direkt aus dem Laserscan. Wenn Sie unsicher sind, kläre ich vor dem Angebot mit Ihnen, welche Berechnung Ihr Vorhaben verlangt. Mehr dazu im Vergleich von WoFlV und DIN 277

Netzwerk

Zum Kern meines Netzwerks gehören zwei Kommilitonen, die sich ebenfalls selbstständig gemacht haben. Durch unsere Dienstleistungen sowie Hardware- und Software-Tools können wir für Sie jedes Scan-to-BIM- und As-Built-Projekt umsetzen. Vitwin (3D-Gebäudevermessung) und ViPoint-Air (Drohnenvermessung) liefern dabei die Punktwolken als Messgrundlage. Vidraw wandelt diese in 2D-Pläne und 3D-BIM-Modelle um. Dazu kommen ein Architekturbüro aus Bobingen für Aufteilungspläne sowie Fachbetriebe in anderen Regionen, über die ich Gebäudeaufmaße auch außerhalb Bayerns vermittle, zum Beispiel im Münsterland und im Ruhrgebiet.

Nein. Da ich überwiegend vom Boden aus mit einem terrestrischen Laserscanner arbeite, würde ich bei Bedarf eine Drohnenvermessung bei höheren Gebäuden für Sie über Herrn Sager von ViPoint-Air aus meinem Netzwerk organisieren.

Nein. Da ich überwiegend auf die Vermessung spezialisiert bin, würde ich das Scan-to-BIM für Sie über Herrn Fischer von Vidraw aus meinem Netzwerk organisieren.

Vitwin aus Augsburg bietet Scan-to-BIM für Gebäude in Bayern gemeinsam mit Vidraw aus dem eigenen Netzwerk an: Vitwin erfasst das Gebäude mit dem Leica-BLK360-Laserscanner und erstellt die Punktwolke, Vidraw modelliert daraus das BIM-Modell in Revit (RVT oder IFC). Sie stellen nur eine Anfrage. Wie das funktioniert, erklärt der Ratgeber Was ist Scan-to-BIM?

Teilweise. Bei kleineren Projekten, bei denen nur 2D-Zeichnungen benötigt werden, kann ich das selbst übernehmen. Bei größeren Projekten, besonders wenn es dazu ein BIM-Modell braucht, würde ich das für Sie über Herrn Fischer von Vidraw aus meinem Netzwerk organisieren.

Sowohl ich als auch die Inhaber von ViPoint-Air und Vidraw studieren den Digitalen Baumeister an der TH Augsburg. Hier werden wir zum „Bauinformatiker“ ausgebildet. Wir lernen, Arbeitsprozesse zu automatisieren, Fehler zu minimieren und die Bauwelt zu digitalisieren.

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Vitwin ist ein Anbieter für 3D-Gebäudevermessung, Laserscanning und Bestandsdokumentation mit Sitz in Augsburg. Inhaber Lenny Heinrich vermisst Gebäude in Bayern im Umkreis von rund 150 km um Augsburg selbst mit einem Leica-BLK360-Laserscanner. CAD- und BIM-Modelle (Scan-to-BIM), Drohnenvermessung sowie Aufmaße im Münsterland und Ruhrgebiet vermittelt Vitwin über sein Netzwerk.